Waschmaschine

97% der deutschen Haushalte verfügen über eine Waschmaschine. Sie hat großen Einfluss auf den Stromverbrauch im Haushalt. Mit der richtigen Nutzung können Sie ganz einfach Strom und Geld sparen. Energiesparprogramme und volle Beladung senken die Kosten.

Beim Waschen Strom und Kosten sparen

Beim Neukauf einer Waschmaschine hilft Ihnen das EU-Energielabel, besonders energieeffiziente Geräte der Klasse A+++ zu finden. Solche Modelle verbrauchen nur halb so viel Strom wie ein 10 Jahre altes Gerät.

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Strom sparen – praktische Tipps

Energieeffizient Waschen und saubere Wäsche – das ist kein Widerspruch. Moderne Technik hilft beim Sparen, aber auch die richtige Nutzung der Waschmaschine ist entscheidend. Mit unseren praktischen Tipps sparen Sie ganz einfach Strom und Geld ohne auf etwas zu verzichten.

Je höher die Waschtemperatur, desto höher ist der Stromverbrauch. Waschen Sie Ihre Wäsche bei 40°C anstatt bei 60°C, sparen Sie die Hälfte des Stroms. Bei 30°C benötigen Sie sogar nur ein Drittel des Stroms. Energiesparprogramme senken in der Regel die Waschtemperatur und den Wasserverbrauch. Zum Ausgleich verlängert sich die Waschzeit. Die Waschleistung entspricht dabei dem ursprünglich eingestellten Waschgang, das Programm spart aber bares Geld. Schon jeder zweite Verbraucher benutzt beim Waschen das Sparprogramm häufig oder sogar immer.

Moderne Waschmittel sorgen auch bei niedrigen Waschtemperaturen für eine gute Reinigung von Textilien. Ein Kochwaschgang bei 90°C bietet selbst aus hygienischen Gründen keine Vorteile.
Für leicht verschmutze oder bunte und synthetische Stoffe reichen 30°C oder 40°C aus. Bei sehr hartnäckiger Verschmutzung macht auch mal die 60°C-Wäsche Sinn, aber meistens lässt sich darauf verzichten.

Unabhängig davon, wie voll die Waschtrommel beladen ist – die Waschmaschine verbraucht für ein Programm gleich viel Strom. Auch mit der Programmfunktion „1/2“ können Sie zwar bei halber Beladung Wasser- und Energieverbrauch reduzieren, allerdings nicht um die Hälfte. Eine voll beladene Maschine wäscht am günstigsten und verbraucht vergleichsweise weniger Strom. Das maximale Füllgewicht finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Waschmaschine und auf dem EU-Energielabel.

Einige moderne Maschinen haben einen elektronischen Sensor zur automatischen Beladungserkennung oder arbeiten mit sogenannter „Fuzzy-Logic“. Bei geringerer Beladung wird automatisch weniger Wasser zugeführt und damit weniger Strom zum Erwärmen des Wassers verbraucht. Aber auch hier gilt: Nur die volle Beladung bietet volle Energieeffizienz.

Bei vielen modernen Waschmaschinen ermöglicht die Startzeitvorwahl, den Waschbeginn zu programmieren. Doch unter Umständen kommt es dadurch zu einem zusätzlichen Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie die Waschmaschine nach dem Waschen nicht direkt ausschalten. Am meisten Strom sparen Sie, wenn Sie unnötige Wartezeiten vermeiden und Stand-by-Phasen so kurz wie möglich halten.

Um umweltbewusst zu waschen und gleichzeitig das beste Waschergebnis zu erzielen, helfen die Dosierungshinweise auf der Waschmittelpackung. Beim Einsatz von Wasserenthärtungsmitteln kann auch in Gebieten mit besonders hartem Wasser (Wasserhärtebereich 3 und 4) die geringste empfohlene Dosierung gewählt werden. Falls Sie den Härtegrad Ihres Leitungswassers nicht kennen, gibt Ihr zuständiges Wasserversorgungsunternehmen Auskunft.

Der Anschluss Ihrer Waschmaschine an die Warmwasserleitung kann Strom sparen. Für das Erwärmen des Wassers benötigt die Maschine nämlich besonders viel Energie. Es müssen allerdings ein paar Voraussetzungen erfüllt sein:

  • kurze Leitungswege
  • zentrale Wassererwärmung mit Öl, Gas, Fernwärme oder Solarenergie
  • geeignete Waschmaschine mit zwei Wasserzuläufen oder ein sogenanntes Vorschaltgerät, das kaltes und warmes Wasser mischt

Im Zweifel kann ein Fachmann beurteilen, ob sich der Anschluss für Sie lohnt.

Downloads

Broschüre: Strom sparen im Haushalt

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Broschüre: Energiespartipps für Haushaltsgeräte

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Broschüre: Das EU-Energielabel – Entscheidungshilfe für Verbraucher

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